Wann ist eigentlich ein Coronatoter ein Coronatoter?

Ein Interview vom 4. September 2020 im 20 Minuten, ein Hinweis, den ich zugeschickt bekommen habe, denn ich lese sonst nicht dieses Blatt, hat mich dazu bewogen, die Fragen, die die beiden Interviewer Remo Schraner und Anja Zingg so salop hinwerfen zu hinterfragen. Hier eine kleine Zusammenstellung. Es geht hier um eine mutige und konsequente junge Frau Isa Lüber, die ihre Arbeitsstelle gekündigt hat, weil sie nicht bereit war, eine Maske zu tragen.

„Mit der Maske schützt man aber ebenso sehr die anderen. Risikogruppen zum Beispiel.“ Frage an die beiden Interviewer von 20 Min. Remo Schraner, Anja Zingg: Wie genau stellen Sie sich den doch recht abstrakten Schutz vor?

Journalisten plappern da einfach gewisse Glaubensätze nach und fühlen sich wie gute, hehre Samariter, wie auch das Heer von MaskenträgerInnen in der Zürcher ZVV. Solidarisch mit wem genau? Mit was genau, meine Damen und Herren Maskengesichter?

Dann die „schützenwerten Kollektive“ haben Sie die gefragt? Ihr die AchsogutMenschen, die da wild angeblich andere schützen? Welche konkrete oder auch abstraktes Kollektiv erklären Sie zu Ihrem privaten schützenswerten Zoo? Doch einige Mutmassungen, Anmassungen, Bevormundungen?

Selbstbestimmt altern und sterben

Frage an die beiden Interviewer von 20 Min. Remo Schraner, Anja Zingg: Wann ist den für Sie beide ein Toter Coronatot? Definieren Sie doch da mal genau und bitte nicht einfach nachplappern, sondern sagen Sie mir wann ist ein toter Mensch zweifelsfrei nachgewiesen Coronatot?

Frage an die beiden Interviewer von 20 Min. Remo Schraner, Anja Zingg: Haben Sie, die da Frau Isa Lüber befragen auch Bücher, vertiefende Artikel von coronakritischen WissenschaftlerInnen gelesen? Sich damit intensiv auseinandergesetzt? Wäre doch eine Mindestanforderung?

Frage an die beiden Interviewer von 20 Min. Remo Schraner, Anja Zingg: Haben Sie sich auch mal überlegt, dass Masken, wie die Leute im Tram sie tragen ein Witz sein könnte? Die, die von berufswegen solchen Müll über Stunden auf dem Gesicht tragen müssen, krank davon werden? Arbeitende an der Front, die nicht so lässig mal die Maske an- und abziehen können?

Interview mit Isa Lüber

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