vermarktung VIR-o-Statikas

die vermarktung von VIR-o-Statika verstehen

Dr.Friedrich P.Graf, Gesunde Rebellion, Homöopathie als Basismedizin. Sprangsrade Verlag, 2017. S.354

Im Rahmen der der Vogelgrippe 2005/2006 und der Schweinegrippe erließen die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das bundesdeutsche Institut für Arzneimittel und Medizinalprodukte (BfArM) sowie das Bundesgesundheitsamt (Robert Koch Insititut, RKI) die Empfehlung:
„Antivirale Arzneimittel sind die einzige Möglichkeit einer Arzneitherapie gegen epidemische Virusgrippen.“

Die RKI empfahl der deutschen Regierung die Bevorratung dieses Medikaments für mindestens 20% der Bevölkerung, damit genügend Bestände zur Akutbehandlung zur Verfügung stünden. Das liess die Aktienkurse des Hersteller Tamiflu Novartis (Nachfolger der Firma La Roche) munter steigen. Im ersten Halbjahr von 205 stieg der Umsatz der Firma La Roche um 357% gegnüber 2004.

Das US-amerikanische Pendantpräparat war Relenza. Aktieninhaber der herstellenden Firma GlaxoSmith-Kline wurde mit politischen Entscheidung zu Gunsten der Bevorratung in den USA über Nacht reicher. In diesem Gremium saß auch der damalige US-Verteidigungsminister Rumsfeld unter der Regierung von George W. Bush und wurde über Nacht um eine Million Dollar wohlhabender. Es ist klar einsehbar, dass er an dieser Empfehlung fleißig mitgewirkt hat.

Beim Tamiflu geht es um das Virostaticum Oseltamivir und bei Relenza um Zanavimir. Beide Medikamente waren vor der Vogelgrippe und seit 1999 Ladenhüter der Firmen. Durch die politischen Entscheidungen in Sachen Grippeepidemien wurden die beiden Präparate nun über Nacht sehr populär. …

Text: Dr.Friedrich P.Graf, Gesunde Rebellion, Homöopathie als Basismedizin. Sprangsrade Verlag, 2017. S.354

Bild: Mr.Fish